© Max Zerrahn

Thomas Köck

bei Suhrkamp
Thomas Köck, geboren 1986 in Steyr, Oberösterreich. Er wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete beim theatercombinat wien, war mit einem Dokumentarfilmprojekt über Beirut zu Berlinale Talents eingeladen, war Hausautor am Nationaltheater Mannheim, bloggt mit Kolleg*innen auf nazisundgoldmund.net gegen rechts und entwickelt mit Andreas Spechtl unter dem Label ghostdance konzertante readymades. Für seine Theatertexte wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2018 mit dem Literaturpreis »Text & Sprache« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft sowie 2018 und 2019 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis, zuletzt auch mit dem Publikumspreis der Mülheimer Theatertage NRW.

Beiträge von Thomas Köck

I inherited a mess

Über das Erbe, das Erben, die Erben und die Generationenungerechtigkeit

körper, die leben wollen

Über den Impuls, das Stück Isabelle H. (geopfert wird immer), ein europäisches volksstück zu schreiben

text als gift und gabe

ein pdf sieht ja schon als digitales produkt so schutzbedürftig aus, wenn man es in die luft wirft, zerfleddert das und segelt unchronologisch zu boden.

Schreckgespenst Autor

An dem gespenstischen Begriff »Autor« zerren ganze Containerladungen skurriler Sehnsüchte, bizarrer Erwartungen und recht dubioser Annahmen …

¿Comment! – Schreckgespenst Publikum

(…)
oh, tschuldige (hast du das öfter?)
(meinst du mich oder führst du selbstgespräche?)
(pst, ich hör grad die lesung, könnts ihr bitte später tippen?)
(ok sorry!)